Brocante Markt
Der Brocante-Markt bringt Antiquitäten, Vintage, Möbel und ungewöhnliche Fundstücke in die Klever Innenstadt. Am 27. September 2026 von 13 bis 18 Uhr.
Brocante Markt
Antiquitäten entdecken, nach Vintage-Stücken suchen und zwischendurch durch geöffnete Geschäfte bummeln: Am Sonntag, 27. September 2026, verbindet der Brocante-Markt in Kleve die Freude an alten Dingen mit einem entspannten Innenstadtbesuch. Von 13 bis 18 Uhr bieten Händlerinnen und Händler ihre Fundstücke im Innenstadtgebiet an. Der Eintritt ist frei.
Ob ein Möbelstück für die eigene Wohnung, eine ungewöhnliche Dekoration oder etwas, nach dem man eigentlich gar nicht gesucht hat: Der Markt richtet sich an Menschen mit einem Blick für Dinge, die schon ein Leben hinter sich haben. Ein verkaufsoffener Sonntag ergänzt den Marktbesuch und macht den Nachmittag auch für Begleitpersonen interessant, die lieber durch Geschäfte als durch Antiquitäten stöbern.
Was bedeutet „Brocante“?
Der Begriff stammt aus dem Französischen und bezeichnet den Handel mit gebrauchten Gegenständen. Bei einem Brocante-Markt geht es deshalb nicht ausschließlich um kostbare Antiquitäten. Auch ältere Alltagsgegenstände, dekorative Einzelstücke und liebgewonnene Dinge aus vergangenen Jahrzehnten können ihren Platz haben.
Den Klever Markt prägt dabei eine bewusst zusammengestellte Auswahl. Die Veranstaltungsankündigung legt Wert auf die Eigenart der angebotenen Stücke und darauf, wie sie präsentiert werden. Wer gern genauer hinschaut, entdeckt neben Form und Farbe vielleicht auch handwerkliche Details oder Gebrauchsspuren, die einem Gegenstand seinen Charakter geben.
Brocante ist damit auch eine Einladung, den eigenen Geschmack zu erkunden. Gefällt ein Stück wegen seines Alters, seiner Verarbeitung oder einfach deshalb, weil es an etwas erinnert? Fachwissen ist zum Stöbern nicht erforderlich. Fragen nach Herkunft, Material und Zustand helfen, einen Fund besser einzuordnen.
Was gibt es auf dem Brocante-Markt in Kleve?
Angekündigt sind Antiquitäten, Möbel, Wohnaccessoires, Kleidung und kleinere Raritäten. Heerenlanden Events nennt außerdem Vintage, Kuriositäten und besondere Stücke für Haus und Garten.
Das Angebot spricht unterschiedliche Interessen an: Wer seine Wohnung individuell einrichten möchte, kann nach einem passenden Möbel oder einem dekorativen Akzent Ausschau halten. Für Sammlerinnen und Sammler lohnt sich der genaue Blick auf Details. Andere Besucher lassen sich lieber ohne festen Einkaufsplan treiben und entdecken dabei vielleicht eine neue Vorliebe.
Eine bestimmte Ware lässt sich daraus allerdings nicht ableiten: Welche Einzelstücke tatsächlich an den Ständen liegen, hängt vom jeweiligen Händlerangebot ab. Gerade diese offene Suche macht den Reiz eines solchen Marktes aus.
Verkaufsoffener Sonntag: Marktbesuch und Einkaufsbummel verbinden
Parallel zum Brocante-Markt findet ein verkaufsoffener Sonntag statt. Dadurch lässt sich der Rundgang zwischen den Marktständen mit einem Besuch der teilnehmenden Innenstadtgeschäfte verbinden.
Eine schöne Möglichkeit ist, zunächst ohne Zeitdruck über den Markt zu gehen und anschließend die Geschäfte anzusteuern, die einen besonders interessieren. Ebenso gut funktioniert es umgekehrt: erst ein Einkaufsbummel, dann noch einmal nach einem ungewöhnlichen Fundstück schauen.
Wer gezielt ein bestimmtes Geschäft besuchen möchte, sollte dessen eigene Ankündigung beachten. Ein verkaufsoffener Sonntag bedeutet nicht automatisch, dass jedes Ladenlokal teilnimmt. Für eine Pause zwischendurch bietet sich die Gastronomie der Innenstadt an – etwa ein Kaffee, ein kleiner Imbiss oder ein gemeinsames Essen als Abschluss des Ausflugs.
Tipps für die Suche nach einem neuen Lieblingsstück
Ein wenig Vorbereitung ist besonders dann hilfreich, wenn ein Kauf schon ungefähr feststeht. Wer beispielsweise ein Möbelstück für eine bestimmte Nische sucht, sollte deren Maße notieren. Ein Foto des vorgesehenen Platzes kann helfen, Farben, Formen und Größenverhältnisse vor Ort besser einzuschätzen. Ein kleines Maßband nimmt kaum Platz weg und erspart später manche Überraschung.
Bei gebrauchten Gegenständen lohnt sich ein genauer Blick auf den Zustand. Lassen sich Schubladen gut bewegen? Sind Verbindungen stabil? Gibt es sichtbare Reparaturen oder fehlende Teile? Fragen dazu gehören zu einem überlegten Kauf. Dabei muss eine Gebrauchsspur nicht gegen ein Stück sprechen – entscheidend ist, ob sein Zustand zur geplanten Verwendung und zu den eigenen Erwartungen passt.
Für kleinere Einkäufe sind eine stabile Tasche und etwas schützendes Verpackungsmaterial praktisch. Bei größeren oder schweren Fundstücken sollte die Transportfrage vor dem Kauf geklärt werden. Eine spätere Abholung oder Lieferung ist keine Selbstverständlichkeit und muss mit dem jeweiligen Stand vereinbart werden.
Auch bei der Bezahlung empfiehlt sich etwas Vorbereitung: Eine flächendeckende Kartenzahlung ist für den Markt nicht angekündigt. Bargeld kann deshalb sinnvoll sein; bei einem größeren Kauf am besten frühzeitig nach den akzeptierten Zahlungsmöglichkeiten fragen.
Anreise und Parken in Kleve
Veranstaltungsort ist die Innenstadt von Kleve. Da der Markt über das Innenstadtgebiet verteilt angekündigt ist, sollte für die Anfahrt ein geeigneter Parkplatz gewählt werden – nicht die Geschäftsadresse des Veranstalters als vermeintlicher zentraler Markteingang.
Die offizielle Tourismusinformation nennt unter anderem den Parkplatz an der Van-den-Bergh-Straße hinter dem Bahnhof als kostenlose Parkmöglichkeit. Weitere Parkflächen befinden sich im Umfeld des Zentrums. Maßgeblich sind jeweils die aktuelle Beschilderung, mögliche zeitliche Beschränkungen und die Verkehrsführung am Veranstaltungstag. Etwas zusätzliche Zeit für Parkplatzsuche und Fußweg macht die Ankunft entspannter.
Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich. Kleve besitzt Bahnverbindungen aus Richtung Düsseldorf und Krefeld sowie regionale Busverbindungen. Vom Bahnhof ist die Innenstadt zu Fuß erreichbar. Für Hin- und Rückfahrt empfiehlt sich eine aktuelle Verbindungsauskunft, damit auch mögliche Fahrplanänderungen berücksichtigt werden.
Aus dem Marktbesuch einen Kleve-Ausflug machen
Wer Kleve noch nicht gut kennt, kann den Nachmittag um einen Spaziergang ergänzen. Unabhängig vom Markt gehören der Opschlag am Spoykanal und die Schwanenburg zu den markanten Stationen eines Innenstadtbesuchs.
Am Wasser lässt sich der Stadtbummel gut unterbrechen. Wer weiter zur Schwanenburg geht, lernt auch die höher gelegene Seite Kleves kennen. Der Weg dorthin lässt sich mit einem Blick auf weitere Plätze und Straßen der Innenstadt verbinden. Für Besichtigungen im Inneren oder eine Turmbesteigung sind die jeweiligen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen gesondert zu beachten.
Eine mögliche Tagesgestaltung: vor dem Marktstart ankommen, zunächst etwas von Kleve entdecken und ab 13 Uhr durch die Stände bummeln. So bleibt am Nachmittag Zeit für Fundstücke, Geschäfte und eine Pause, ohne alles in einen kurzen Rundgang packen zu müssen.
Gut zu wissen: Zeitplanung, Zugänglichkeit und eigene Teilnahme
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Als persönliche Planungshilfe bieten sich etwa ein bis zwei Stunden für einen gemütlichen ersten Marktrundgang an. Wer genauer vergleichen, Gespräche führen oder zusätzlich einkaufen und essen gehen möchte, sollte entsprechend mehr Zeit mitbringen. Das ist eine Empfehlung, keine vom Veranstalter vorgegebene Besuchsdauer.
Was ist bei eingeschränkter Mobilität zu beachten?
Die bisherigen Ankündigungen enthalten keinen detaillierten Standplan und keine umfassenden Angaben zur Zugänglichkeit der einzelnen Marktbereiche. Wer auf bestimmte Wege, nahe Parkmöglichkeiten oder geeignete Toiletten angewiesen ist, sollte diese Punkte vor dem Besuch mit der WTM Stadt Kleve klären.
Kann man selbst einen Verkaufsstand anmelden?
Heerenlanden Events nimmt Anfragen interessierter Ausstellerinnen und Aussteller über seine Website entgegen. Ob für Kleve noch Plätze verfügbar sind, welche Waren zugelassen werden und welche Standkosten entstehen, muss direkt erfragt werden. Der freie Eintritt für Besucherinnen und Besucher ist nicht mit einer kostenlosen Standteilnahme gleichzusetzen.








